Ötztaler Kletterfestival vom 04.08 – 07.08.2016

Im Rahmen des Ötztaler Kletterfestivals vom 04.08 – 07.08.2016 haben u.a. die Europameisterschaften im Bouldern für den Nachwuchsbereich stattgefunden. An den vier Tagen stand Längenfeld im Ötztal im Zeichen des Bouldernachwuchses – Highlight waren sicherlich die kontinentalen Titelkämpfe für den Alterklassen U20 bis U16.

Gesucht wurden die besten Boulderer und Boulderinnnen in den Altersklassen U20, U18, U16 sowie die besten nationale Nachwuchsboulderer in den Altersklassen U14 und U12.

Neben den Titelkämpfen wurden auch noch für reichlich Programm gesorgt – u.a. mit Livemusik, Klettworkshops und einigen anderen Aktivitäten.

Das Ötztal bietet aber nicht nur für Boulderer ideale Bedingungen. Die Felswände im Ötztal eigenen sich für Outdooraktivitäten in den verschiedensten Kategorien. Beliebte Klettergebiete sind bspw. die Engelswand oder der Boulderspot Tumpen.

Bouldern auf Sardinien – die besten drei Gebiete im Überblick

Bouldern ist in Sardinien zwar noch lange nicht so beliebt wie das Sportklettern, aber in den vergangenen Jahren konnten sich ein paar anschauliche Bouldergebiete auf der Mittelmeerinseln entwickeln.

Zu den bekanntesten Bouldergebieten gehört die Region Gallura mit den Städten Arzachena, Luogosanto und Tempio Pausania im Norden der Insel. Wenn man in Olbia ankommt, sei es mit der Fähre oder dem Flugzeug erreicht man diese Boulderspots mit ca. 1h Fahrt.

In Summe bietet Sardinien viel Potential für den Bouldersport. Die vielen Granitfelsen bieten eigentlich das perfekte Terrain für ausgedehnte Bouldersessions. Aktuell sind leider nur wenige Gebiete wirklich gut erschlossen und immer wieder gibt es Herausforderungen mit den Grundbesitzern zu meistern.
Neben dem Bouldersport bietet Sardinien aber das perfekte Terrain für Outdoorsportler. Egal ob Sportklettern, ausgedehnte Wanderungen oder Aktivitäten an den einmaligen Küstenlinie – Sardinien hat für jeden was zu bieten.

Bouldern in Gallura

In Gallura wurden in den vergangenen Jahren ein Reihe von Boulder erschlossen, maßgeblich verantwortlich dafür war ein von La Sportiva gesponserter Trip in dem eine Reihe von Topathleten Boulder erschlossen und topografiert haben. Vom Schwierigkeitsgrad ist für jeden Sportler in Gallura etwas dabei, los geht es bei Bouldern im vierten Schwierigkeitsgrad bspw in Olbia oder in Torre di Predes. Maximal kann bis zum 8a Schwierigkeitsgrad gebouldert werden.
Entsprechende Topografien für die Boulder gibt es im La Sportiva Guide – u.a hier kostenlos zum herunterladen:
In Summen gilt es in Gallura rund 180 Boulderprobleme zu lösen.

Nuoro Boulderspots

In der Abgeschiedenheit von Sardiniens Hinterland warten in Nuoro zahlreiche Boulderspots auf Euch. Mehr als 200 Boulderprobleme vom vierten bis zum 8 Schwierigkeitsgrad liegen hier in einer atemberaubenden Landschaftskulisse. Achtung – viele der Spots liegen auf privatem Besitz, besser man klärt den Zugang zuvor mit Locals oder den Grundbesitzern ab. Wer auf der Suche nach Locals und den passenden Topografien ist wird hier fündig: http://www.bloccobirra.com/domo.html

Cagliari Bouldern

Auch ganz im Süden den Insel in der Nähe der Hauptstadt Cagliari bieten sich zahlreich Spots für Boulderer. Auch hier ist die größte Herausforderung die, dass sich zahlreiche Spots auf privatem Besitz befinden und man hier in jedem Fall eine Erlaubnis haben sollte zu Bouldern. Öffentlich zugängliche Spots finden sich eigentlich nur in Furei, Monte Cresia und Rio Cannas. Die Topografien für diese Spots findet ihr auf der Website.

Das Leihen von Equipment ist auf der Insel auch eine Herausforderung genau genommen gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit sich auf der Insel mit Crashpads zu versorgen nämlich beim Agriturismo La Cerra im Norden des Insel. Ansonsten heißt es, dass das nötige Equipment auf die Insel mitgebracht werden muss.

Übernachten auf Sardinien

Übernachtungen auf dem Campingplatz sind eigentlich kein Problem für die Spots in Küstennähe (Cagliari, Gallura), hier gibt es eine große Auswahl an Campingplätzen und anderen Unterkünften. Etwas spannender ist die Situation im Hinterland bei den Spots um Nuoro. Hier ist die touristische Infrastruktur doch noch relativ unterentwickelt und man findet kaum offizielle Campingplätze.

In Summe lohnt sich Sardinien sicherlich für einen kleinen, aber feinen Bouldertrip. Ein großer Bonus ist sicherlich die Vielseitigkeit der Insel generell. Von Kultur über ausgedehnte Strandtage, an den einmaligen Badebuchten mit kristallklarem Wasser, ist für jeden etwas dabei.

Den passenden Boulderschuh finden

Wer Bouldern möchte, der hat man meisten Spaß, wenn auch die richtige Ausrüstung dabei ist und dazu zählt vor allem auch passendes und gutes Schuhwerk. Genau wie beim normalen Schuhkauf gilt es auf einige zentrale Aspekte zu achten, die der Boulderschuh mit sich bringen sollte. Wie ist der individuelle Tragekomfort? Spricht mich das Design an? Wie ist die Ergonomie- und Lüftungsqualität des Boulderschuhs? Wie seine Materialverarbeitung? Wo wird er am häufigsten zum Einsatz kommen und wie ist das allgemeine Preis-Leistungsverhältnis? Schuhe gibt es von zahlreichen Marken und in zahlreichen Preiskategorien. Von 40-60 Euro bis bin zu Schuhe, die 120 Euro kosten können ist das Spektrum abgedeckt. Ansonsten gilt es zum Boulderschuh anzumerken, dass sie, verglichen mit anderen Kletterschuhen, wesentlich weicher gepolstert sind und sich besonders gut für kurze Touren eignen. Ist man länger auf Wanderung, so bietet sich ein eher härterer und strammer am Fuß sitzender Schuh an. Dadurch findet eine bessere Entlastung des Fußes statt und auch der Kraftaufwand ist nicht so hoch, wie bei einem weicheren Schuh.

Kriterien des Boulderschuhs

Beim Bouldern soll der Schuh schnell Leistung erbringen. Er büßt ein an Tragekomfort, gewinnt dadurch aber an Performance. Erreicht wird dies durch die Kriterien von Downturn und Vorspannung. Die Vorspannung macht sich in der Form des Schuhs bemerkbar. Ein Schuh der unter ‘Spannung steht’ sieht aus wie ein liegendes C oder ist mit einer Banane vergleichbar. Zum vorderen Ende hin ist der Boulderschuh leicht gekrümmt. Durch die Vorspannung wird einem jeden Fußtritt mehr Power und Kraft verliehen. Selbst bei kleinen Tritten ist die Kraftakkumulation unglaublich. Für den Träger wirkt sich die Vorspannung darin aus, dass der Fuß nie vollständig in seiner natürlichen Form auf dem Boden ausliegt. Es ist immer ein Hohlraum zwischen Fuß und Untergrund vorhanden. Das Downturn-Kriterium hingegen verstärkt die C-Krümmung noch um ein weiteres. Es bezeichnet die Krümmung der Schuhleiste im Zehenbereich nach unten. Dadurch wird ein zusätzlicher Halt, selbst für schmale Boulder- und Felsritzen geboten. Mehr Kraft, mehr Power, mehr Aggressivität – mehr Performance, mehr Spaß, mehr Laune. Während die Sohle des Schuhs und seine Leisten unter Spannung stehen und sich durch ein eher härteres Material auszeichnen, gilt es beim Obermaterial auf eine sehr dehnbare Ausstattung zu achten. Das am häufigsten verwendete Material ist Leder. Es ist lange haltbar und zeichnet sich durch eine gute Dehnkraft aus. Nachteilig ist hingegen, dass sich der mit Leder ausgestattete Bereich über längeren Zeitraum und mit Nutzung ausdehnt und ausleihert, was zu einem Stabilitätsverlust führt. Ein kleiner Tipp beim Boulderschuhkauf, setzt man auf natürliches Leder: Der Schuh darf ruhig eine oder zwei Nummern kleiner gekauft werden.

Was unterscheidet den Boulder- vom Kletterschuh?

Im Allgemeinen ist kein großer Unterschied zwischen einem Boulder- und Kletterschuh festzustellen. Doch aufs Detail kommt es an. Kletterschuhe sind für längere Touren und Ausflüge konzipiert, während der Boulderschuh für einen eher kürzeren Einsatz hergestellt wird. Daher wird dem Kletterschuh eine höhere Bequemlichkeit wie ein höherer Tragekomfort nachgesagt. Beim Boulderschuh rückt der Tragekomfort in den Hintergrund. Im Vordergrund steht die Performance. Maximale Leistung in kurzer Zeit – das ist der Leitsatz bei der Entwicklung eines Boulderschuhs. Vorspannung und Downturn sind hier wieder die zentralen Stichpunkte. Ein Kletterschuh hingegen verfügt nicht über diese beiden Produktmerkmale.

Top 3 Boulderschuhe

Marken und Hersteller gibt es viele. Alle bieten sie ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Besonders gut abgeschnitten hat der Boulderschuh La Sportiva Jeckyl, der Durango VCR und der, speziell für Damen gefertigte, Boulderschuh Spirti Lady VCR.

La Sportiva Jeckyl

Der La Sportiva Jeckyl ist ein hervorragender Boulderschuh für Mann und Frau. Sein Obermaterial ist aus 100% Kalbsämischleder und bietet daher eine besonders präzise wie optimale Passform für jeden Fuß. Das macht den Boulderschuh für breite, wie schmale Füße gut tragbar. Ein Gummizug an der Ferse sorgt darüber hinaus für den notwendigen und gewünschten Tragekomfort, den man von einem Boulderschuh erwarten kann. Eine Vorspannung ist nicht im Schuh eingearbeitet. Die Sohle ist atmungsaktiv und sorgt für einen ‘kühlen’ Fuß ohne unnötige Hitzeentwicklung. Das ist sehr gesund für den Fuß. Auch im Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt der Sportiva Jeckyl.

Durango VCR

Auch der Durango VCR ist ein empfehlenswerter Schuh. Er ist, verglichen mit dem Sportiva, preislich günstiger. Hier wurde kein Leder verwendet, sondern Synthetik, was den Schuh eine robuste Langlebigkeit vermittelt. Dafür legt sich der Schuh besonders gut an jede Fußform an, was ihn zu einem sehr bequemen Schuh macht. Es ist ein sehr sensitiver Schuh, der ein gutes Gespür beim Bouldern vermittelt. Auch im Design überzeugt der Durango VCR. Der geteilte Zungenbereich sorgt für atmungsaktiven Komfort, lässt Feuchtigkeit austreten und den Fuß atmen. Die Kletterschlussmechanismen unterstützen einen schnellen Schuhwechsel. Preisleistungssieger im Test.

Spirt Lady VCR

Der Spirt Lady VCR ist ein anatomisch geschnittener Schuh, der gerade feinen zarten Damenfüßen eine hervorragende Passform gibt. Aus synthetischem Material gefertigt ist er für seine besondere Langlebigkeit bekannt. Die Schuhsohle ist mit Lüftungslöchern ausgestattet, lässt den Fuß atmen und Schweiß entweichen. Gerade für Damen ist der Schuh hervorragend geeignet zum Bouldern.

HardMoves 2015/2016 – Europas größter Boulder-Wettkampf auch im Dynochrom in Frankfurt

Europas größter Boulder-Wettkampf ist bereits in vollem Gange: 60 Hallen aus sechs Nationen kämpfen darum, in welcher Halle die stärksten Boulderer trainieren.

Auch die Dynochrom Boulderhalle ist mit dabei! Vom 7. Dezember bis zum 17. Januar findet im Dynochrom die Qualifikation für die HardMoves statt. Danach steht fest, welche 21 Boulderer unsere Halle im regionalen Battle gegen konkurrierende Hallen vertreten. Und wenn dort alles gut läuft, haben sie die Chance, im März 2016 am spektakulären Superfinale in der Wuppertaler Schwimmoper teilzunehmen.

Was macht die HardMoves zu etwas Besonderem?

Die HardMoves sind kein „normaler“ Wettkampf, bei dem professionell trainierte Spitzensportler gegeneinander antreten. Die Mehrheit der mehr als 6.000 Teilnehmer sind Menschen, die einfach leidenschaftlich gern bouldern: Studenten, Professoren, Krankenpfleger, Verwaltungsbeamte, Handwerker – sie treffen sich täglich auch im Dynochrom auf der Bouldermatte. Da kann mitunter das zierliche Mädchen den kräftigen Kerl an die Wand klettern…

Spitzensport trifft Breitensport

Bouldern ist längst kein Nischensport mehr. Allein in Deutschland sind über 500.000 Boulderer aktiv. Mit Jule Wurm aus Dortmund stellt Deutschland die Boulder-Weltmeisterin und mit Jan Hojer einen Boulder-Weltcupsieger. Natürlich nehmen die beiden Spitzensportler auch an den HardMoves teil, denn was bei den HardMoves zählt, ist der Spaß im Team zu klettern. Bei den HardMoves trifft der Spitzensport auf den Breitensport

Warum lohnt es sich, bei HardMoves mitzumachen?

Bouldern ist mehr als ein Fitnessport. Bouldern ist ein ganzheitliches Training für Körper und Geist. Zaghafte Menschen werden an der Boulderwand zu entschlossenen Kämpfern. Sie wollen da hoch, sie wollen den Top-Griff, also den letzten Griff eines Boulders in Händen halten. Diese Motivation wird bei den HardMoves noch einmal gesteigert. Denn jeder Teilnehmer erhält eine Karte, auf der er einträgt, welche von den 60 bis 100 HardMoves-Bouldern er in seiner Halle schon geschafft hat. Wer zu den besten 21 Boulderern seiner Halle gehört, hat die Chanc, ein Ticket für das Superfinale in Wuppertal zu lösen. Dort wird eine sieben Meter hohe schwimmende Kletterwand aufgebaut. Und vielleicht sind auch Boulderer dem Dynochrom dabei, wenn vor ausverkaufter Kulisse und mehr als 1.600 tobenden Zuschauern das HardMoves-Siegerteam 2016 ermittelt wird.

Boulderfuncup Hessisch Dynomite: rund 250 Wettkämpfer

Mit insgesamt rund 250 Wettkämpfern und zahlreichen Zuschauern war die Dynochrom Boulderhalle am Samstag gerammelt voll. Die Spaß-Wettkämpfer konnten ihre Kräfte an 60 Bouldern in allen Schwierigkeitsgraden messen. Die meisten der Teilnehmer kamen aus Frankfurt und Umgebung, doch es gab auch einige, die längere Anfahrten in Kauf genommen hatten – ob aus Chemnitz, Münster, Würzburg oder sogar aus Polen.

Als Gewinner des Abends gingen hervor:

  • Kim Berger gewann in der Kategorie Jugend weiblich
  • Max Goldmann gewann in der Kategorie Jugend männlich
  • Roxana Wienand gewann in der Kategorie Damen
  • Tassilo Hufnagel gewann in der Kategorie Herren

Die Namen aller Platzierten in allen Kategorien finden Sie auf www.dynochrom.de.

Der Samstagvormittag begann mit einem eigenen Kids-Cup, an dem Kinder bis zwölf Jahre teilnehmen konnten. Dafür wurden extra auf die Kinder zugeschnittene Boulder-Probleme geschraubt. Die Altersgruppe 10-12 wurde stark von den Mädchen dominiert, so gingen die ersten drei Plätze nur an das weibliche Geschlecht. Leonie Muth gewann in dieser Kategorie. Bei den Kindern von 7 bis 9 Jahre gewann Benjamin Höh.

Um 13.00 Uhr startete die offene Qualifikation für Erwachsene: 60 Boulder in allen Schwierigkeitsgraden boten sportliche Herausforderungen sowohl für Anfänger als auch für echte Profis. Mit Hilfe eines online Laufzettels führten die Wettkämpfer Buch über ihre geschafften Boulder; am Ende kamen fünf Frauen und fünf Männer ins Finale. Dabei hatten sich bei den Damen drei starke Mädels aus der Jugendgruppe für das Finale qualifiziert. Mit Anfeuerungsrufen wurden die Finalisten unterstützt, nach etwa einer Stunde standen die Gewinner fest.

Nach der Preisverleihung stand schließlich nur noch Spaß ohne Wettkampf auf dem Programm: Die Frankfurter Band Mate Power heizte mit ihrer Musik die gute Stimmung weiter an. „Der 2. Hessisch Dynomite hat unsere Erwartungen übertroffen“, sagte Georg Lenz, Geschäftsführer des Dynochrom, „mit so vielen Besuchern hatten wir nicht gerechnet. Aber es hat alles geklappt und es scheint, die Leute hatten Spaß an den Bouldern und haben sich bei uns wohl gefühlt. Das ist für uns das allerwichtigste.“ Der dritte Dynomite kommt bestimmt!

Sport meets Music – Bouldern der Extraklasse in der Porsche-Arena, Stuttgart

Ende September ist es in der Stuttgarter Porsche-Arena wieder soweit und die weltbesten Boulder-Athleten treffen sich wieder zum jährlichen Stelldichein in der Halle zum Adidas Rockstars. Dann heißt es wieder für 48h die besten Beats treffen die besten Boulderer – Action pur ist dabei garantiert.

An den beiden Tagen wartet auf die Besucher ein spannendes Programm mit einigen Highlights. Los geht es am Freitag mit den Qualifikationen für die Wettbewerbe am Samstag. Ab 9:30 Uhr kämpfen die Boulderer für ihren Startplatz in den Semifinals und Finalwettkämpfen am Samstag.

Freitag, 25.09.2015

09h00                Hallenöffnung

09h30 – 12h30 Qualifikation adidas ROCKSTARS Profi-Wettbewerb

12h30 – 16h00 Akkreditierung GORE-TEX® Be a Rockstar Amateurwettbewerb

15h30 – 17h00 GORE-TEX® Be a Rockstar Jam Session (Damen)

17h00 – 23h00 GORE-TEX® Be a Rockstar Jam Session (Herren)

23h00 – 23h05 Vergabe der Wildcards für den adidas ROCKSTARS Profi-Wettbewerb

Samstag, 26.09.2015

10h00                Hallenöffnung

11h00 – 13h30 Semifinale adidas ROCKSTARS

13h30 – 14h30 Filmvorführung Outdoor / Zlagboard Contest Qualifikation

14h45 – 15h00 Präsentation Finalisten GORE-TEX® Be a Rockstar

15h00 – 16h00 Build Your Boulder – GORE-TEX® Be a Rockstar

16h00 – 16h30 Videowallprogramm / Fothamockaz / Zlagboard Contest Qualifikation

16h30 – 17h30 Finale GORE-TEX® Be a Rockstar mit Siegerehrung

17h45 – 18h15 Zlagboard Contest Qualifikation

18h30 – 19h00  Finale Zlagboard Contest

19h15 – 19h45 Live Konzert Orange But Green

19h45 – 20h15 DJ Battle & Fothamockaz

ab 20h15           Internet Livestream www.adidas-rockstars.com/live

20h15 – 20h30 Intro adidas ROCKSTARS Finale / Athletenpräsentation

20h35 – 22h20 adidas ROCKSTARS Finale mit Orange but Green und den Fothamockaz

22h20 – 23h00 adidas ROCKSTARS Superfinale

23h00 – 23h15 Siegerehrung

23h15                bigFM After Party

Bouldern in den Alpen: Magic Wood

Magic Wood – der Name lässt schon vermuten, was einen hier erwartet – die Boulder befinden sich in diesem Bouldergebiet im schweizerischen Kanton Graubünden in einem verwucherten Wald mit einer gewissen magischen Stimmung nahe der Ortschaft Ausserferrera.

Im Magic Wood gibt es 560 Boulderprobleme die meisten davon in dem Schwierigkeitsbereich ab 6a,also eignet sich das Gebiet nicht für Kletteranfänger und es ist sicherlich von Vorteil wenn man Erfahrung mit dem Bouldern am Fels hat.

In der Nähe des Bouldergebietes Magic Wood gibt es einen Campingplatz, der sich als Ausgangspunkt hervorragend eignet (Bodhi Campingplatz). Von dort ist es über die Brücke nur ca- 5-10 Minuten zu den ersten Sektoren.

Insgesamt besteht Magic Wood aus den folgenden 6 Sektoren:

  • Bach
  • Hauptsektor
  • Enterprise
  • Oben
  • Beach
  • Kamel

Leider hatte auch das Bouldergebiet Magic Wood (wie im übrigen leider viele andere Kletter- und Bouldergebiete) in der Vergangenheit mit den Problemen Müll, Verwüstung und Wildcampern (Ich benenn das hier mal als Problem, da in der Schweiz das Wildcampen verboten ist) zu kämpfen – im Interesse aller Kletterer, Boulderer und insbesondere im Interesse der Natur sollte man bitte darauf achten keinen Müll zu hinterlassen. Es ist sehr schade, dass man heutzutage in vielen Gebieten damit konfrontiert wird und es tatsächlich notwendig ist, darauf aufmerksam zu machen, da es sich meiner Meinung nach von selbst versteht, dass man seinen Müll entsprechend entsorgt um damit die wunderschönen Plätze und die dort herrschende Stimmung und Natur zu erhalten. Leider riskieren immer wieder rücksichtslose Spezies die Schließung von bestimmten Gebieten. Ich merke, dass das definitiv ein Thema für einen extra Artikel ist!
Aber nun zurück zu dem wunderschönen Gebiet Magic Wood: Erreichen kann man das Bouldergbeit am Bsten über die Bernhardino-Straße – Ausfahrt Avers/Juf nehmen und dann Richtung Ausserferrera.

2. Hessisch Dynomite: Boulderfuncup in Frankfurt am 19. September

Die Dynochrom Boulderhalle lädt zum zum 2. Hessisch Dynomite ein: Am 19. September können Amateure und Ambitionierte beim Boulderfuncup ihre Kräfte messen. Jeder ist eingeladen, sich auszuprobieren. Bekannte Schrauber sorgen dafür, dass alle Wettkämpfer auf ihre Kosten kommen. Anfeuerer, Unterstützer und Bewunderer sind natürlich ebenfalls herzlich willkommen!

Für Kinder bis 12 Jahre gibt es am Vormittag von 09.30 Uhr bis 12.30 Uhr einen gesonderten Wettkampf. Die Qualifikationsklassen Jugend (13-16 Jahre) und Erwachsene (ab 16 Jahre) starten um 13.00 Uhr. Um 19.00 Uhr beginnt das Finale; danach kann bei Live-Musik gefeiert werden.
Bei gutem Wetter wird gegrillt, aber auch sonst ist für ausreichend Verpflegung gesorgt.
Tolle Preise gibt es in diesem Jahr von unseren Unterstützern zu gewinnen: Moon, Ocún, Evolv, Flipp, Saltic Deutschland, Metolius, Blocz, KletterRetter, Clifbar, Heartbeat, Getränke Rach, McTrek, Tristan Catering, Voltomic, Captain Crux, Ginger Green.

Die Keyfacts:

  • Wann: Samstag, 19. September
  • Wo: Dynochrom Boulderhalle Frankfurt, Flinschstraße 45, 60388 Frankfurt
  • Was:
    • 09.30 Uhr bis 12.30 Kinderwettampf bis 12 Jahre, ohne Anmeldung
    • 13.00 Uhr bis 18.00 offene Qualifikation Jugend/Erwachsene, Anmeldung unter www.climbercontest.de/dynomite2015 (Nachmeldung am Wettkampftag möglich)
    • 19.00 Uhr Finale mit anschließender Live-Musik
  • Wieviel:
    • Startgeld 13 Euro, Nachmeldung am Wettkampftag 16 Euro
    • Jugend 8 Euro, Nachmeldung am Wettkampftag 11 Euro
    • Kinder 8 Euro, keine Voranmeldung nötig

Es gibt ein Gratis-T-Shirt für die Teilnehmer, solange der Vorrat reicht. Am Wettkamptag kein normaler Eintrittskartenverkauf.

Tag der offenen Tür im Dynochrom in Frankfurt

Die Frankfurter Boulderhalle Dynochrom  wird im August zwei Jahre alt und lädt dazu alle Interessierten zum Tag der offenen Tür am 17. August 2015 ein.

Am Montag, 17. August, werden die Tore von 15.00 bis 23.00 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei; jeder kann seine ersten Boulder-Moves ausprobieren. Schuhe können geliehen werden, ansonsten genügen auch saubere Hallenschuhe für die ersten Versuche an der Wand.

Die Keyfacts in Kürze

  • Wann: Montag, 17. August 2015
  • Wo: Dynochrom Boulderhalle Frankfurt, Flinschstraße 45, 60388 Frankfurt
  • Was: 15.00 bis 23.00 Uhr freies Bouldern, Eintritt frei
  • 16.30 Uhr Schnupperbouldern für Kinder, Eintritt frei
  • 19.30 Uhr Schnupperbouldern für Erwachsene, Eintritt frei

Auch unsere beiden Slacklines können ausprobiert werden (eine drinnen, eine draußen).

Wer möchte, kann sein eigenes Grillgut mitbringen, wir stellen unseren Grill raus.

Würstchen und Brötchen gibt’s ansonsten auch zu kaufen.

Bouldern in Albarracín – eines der Kletterhighlights in Spanien

40° 24′, 1° 27′ W – das sind die Koordination von Albarracín – nicht nur eine wunderschöne Kleinstadt in der Region Teruel, sondern ein – nein  DAS Bouldergebiet in Spanien. Als wir in unserem Urlaub von Valencia Richtung Atlantikküste reisen wollten und Albarracín da quasi auf dem Weg liegt, war uns schnell klar, dass wir dort ein paar Tage Aufenthalt einplanen wollen. Obwohl ich ein blutiger Anfänger im „Draußen-Bouldern“ bin – die ersten Versuche waren ein paar einfache Routen im Ardèche- Urlaub voriges Jahr – ansonsten vergnüge ich mich eher in der Halle und das auch eher am unteren Ende der Schwierigkeitsskala – hat das Bouldern in Albarracín sehr viel Laune und Lust auf mehr gemacht.

Das Bouldergebiet liegt ca. 5-10 km von Albarracín entfernt und lässt sich sehr gut mit dem Auto erreichen – links und rechts der Straßen sind dann Parkplätze für Boulderer und Wanderer vorhanden. Neben dem Bouldern kann man in diesem Gebiet auch schöne Wanderungen machen und darüber hinaus ist die Region auch für ihre Felsmalereien bekannt.

Da wir mit 2 Kleinkindern unterwegs waren, ist die Lage der Boulder auch immer ein Thema – aber in Albarracín war das kein Problem, da alle Bouldergebiete in unmittelbarer oder zumindest in machbarer Nähe zum Parklplatz waren. Das Gelände ist dann auch größtenteils sehr eben, so kann man die Kids auch beruhigt rumspringen und krabbeln lassen.

Die Schwierigkeit der Boulder reicht von sehr einfach bis sehr schwierig, so dass wirklich für alle was dabei ist. Dabei ist der Fels

Das Bouldergebiet von Albarracín ist in folgende Sektoren unterteilt:

  • Acantilados – teilweise fürs Bouldern gesperrt –
  • Arrastradero
  • Cabrerizo
  • Entre Aguas
  • Entre Tierras
  • La Fuente
  • Mezquita
  • Mirador – teilweise fürs Bouldern gesperrt –
  • Parking
  • Peninsula – teilweise fürs Bouldern gesperrt –
  • Pinturas
  • Psicokiller – teilweise fürs Bouldern gesperrt –
  • Techos
  • Tierra Media
  • Valle de la Madera – teilweise fürs Bouldern gesperrt –

Bouldern an über 320 Blöcken

Dabei hat jeder Sektor zwischen 10 und 326 Boulderblöcken.

Der Boulderführer „Boulder Albarracin“ von norop.es ist sehr zu empfehlen –  und eine Investition von 20 Euro allemal wert. Wer es lieber digital mag für den ist die Website mit allen Topos sehr zu empfehlen.

Wir waren vor allem in den Sektoren Parking, Cabrerizo und La Fuento unterwegs, da es da auch einige schöne Routen im 4er und 5 er Bereich gab. Die Sandsteinfelsen sind super zum Bouldern, es sind echt tolle Routen dabei. Wir waren im Juni unterwegs und es war echt angenehm – ein paar Boulderer waren unterwegs aber eigentlich war sehr wenig los…

Schöne Sandsteinspots

Praktische Infos zu Albarracin

Albarracin selbst ist ein echt schönes Städtchen – es gibt einige Übernachtungsmöglichkeiten, wir haben uns den Campingplatz für unseren Bus ausgesucht – auch sehr zu empfehlen. Der Platz war gut gefüllt aber insbesondere im oberen Teil des Platzes gab es noch ausreichend Platz. Fazit: Der Platz eignet sich sehr gut als Basis – im Ort gibt es auch ein paar Hotels, einen kleinen Supermarkt, Boulderläden, aber eher alles sehr beschaulich.

Das Übernachten direkt auf den Parkplätzen an den Bouldergebieten wird toleriert, aber man sollte sich selbstverständlich an bestimmte Prinzipien halten (kein Lärm, Müll, etc.).