Im Test der Kletterucksack TRAD 35 von Ortovox

Auf der Suche nach einem passenden Rucksack für unsere Outdooraktivtäten haben wir uns für den TRAD 35 von Ortovox entschieden. Mit 35 Liter ist er der ideale Rucksack für längere Bergsportaktivitäten wie Klettersteige, alpine Kletterrouten oder auch Tageswanderungen und bietet genügend Platz für die entsprechende Ausrüstung.

Sicherheit und Gewicht im Fokus

Optimiert ist der Trad vor allem auf Eines – auf ein möglichst leichtes Gewicht. Mit rund 850 Gramm gehört der Rucksack schon so zu einem der leichtesten Modellen für diesen Einsatzbereich – wer noch die letzten Gramm auf der Tour aus dem Trad herauskitzeln will der kann den Aluminiumrahmen herausnehmen oder den Hüftgurt komplett abnehmen – so können die letzten Gramm optimiert werden.

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Neben dem Aspekt des Gewichtes legt der Rucksack vor allem auf Sicherheitsfeatures großen Wert. Im Rucksack ist das Rettungssystem SAR 1 von Recco implementiert. Bis dato kennt man das System primär aus dem Wintersportbereich um Vermisste und Verschüttetete in Lawinen zu finden. Das neue SAR 1 System erweitert den Einsatzbereich und ermöglicht das Auffinden von Personen auch über Suchgeräte an Hubschraubern. Mit dem neuen System können ca. 1 Quadratkilometer in 3-5 Minuten abgesucht werden. Mit dem neuen Einsatzbereich werden die Reflektoren auch in immer mehr Outdoorprodukten für den Sommer – wie Rucksäcken, Klettergurten etc. verbaut.  Ortovox ist einer der ersten Anbieter die diese Reflektoren in ihre Produkte integrieren. Neben den Reflektoren hat der Rucksack kleinere weitere Sicherheitsfeatures wie bspw. die Abbildung der Notfallsignale und eine Pfeife am Verschluss des Brustgurtes.

Der Rucksack ist eng geschnitten und hat einem umlaufenden Reißverschluss, dadurch wird ein optimaler Zugang zum Rucksack gewährleistet und man kommt sehr schnell an das notwendige Equipment auch wenn es unten im Rucksack verstaut ist. Für den Bergsport sind die wichtigen Befestigungsmöglichkeiten für Seil, Eisgeräte etc gegeben.

Für den Komfort beim Tragen auch von höheren Gewichten sorgt das Tragesystem High Flex Contact Back System mit dem optional entfernbarem Aluminiumrahmen. Der abnehmbare, leicht gepolsterte Hüftgurt sorgt für eine gute Verteilung des Gewichtes auf den ganzen Körper. Darüberhinaus sorgt die Vorbereitung für ein Trinksystem für die wichtige Versorgung mit Wasser auf Touren. Überzeugend ist auch die Deckelöffnung die man auf Touren auch gut einhändig bedienen kann.

Unser Fazit

Der TRAD überzeugt bei langen Touren wirklich durch einen sehr hohen Tragekomfort, darüber hinaus ist der Rucksack auch sehr hochwertig verarbeitet. Besonders gut und extrem praktisch ist der umlaufende Reißverschluss – bis dato hatte ich das bei einem 35 Liter Rucksack noct nicht gehabt, aber dieser hat bisher sehr gute Dienste erwiesen.

Der TRAD ist in zwei Farbvarianten – blau und grün erhältlich und liegt preislich zwischen 130 und 150 Euro.

Boulderweltcup in München

Am 12. und 13. August ist es endlich wieder soweit und die wohl spektakulärste deutsche Kletterveranstaltung findet in der bayrischen Landeshauptstadt München statt. Jeder der feinsten Bouldersport auf Weltklasseniveau hautnah erleben will sollte sich diesen Termin im Kalender vormerken.

Wie in der vergangenen Jahren  ist auch in diesem Jahr das Event der Abschluss der Weltcupsaison  und einmal mehr werden sich die weltbesten Bouldersportler unter dem Dach des Olympiastadions spektakuläre Duelle liefern.

Für das deutsche Team werden wieder die besten deutschen Bouldersportler an den Start gehen. Mit Jan Hojer aus Frankfurt und der Lokalmatadorin Monika Retschy gibt es durchaus Chancen für vordere Platzierungen der DAV Athleten.

Tickets gibt es für die beiden Finaltage online zu kaufen, in den vergangenen Jahre war das Event immer relativ schnell ausverkauft, wer also zum Event zu reisen, sollte sich frühzeitig um die entsprechenden Tickets kümmern. Für die Qualifikation am Freitag bekommt man den Bouldersport sogar kostenlos zu Gesicht. Unter muenchenticket.de sind die Tickets für den Samstag (Halbfinale und Finale) ab sofort erhältlich.

Wenige Tage vor dem Event wird übrigens final auf der IOC-Session in Rio de Janeiro entschieden, ob Klettern in Tokio 2020 offizielle Programmsportart der olympischen Spiele sein wird. Bei einem positiven Entscheid gibt es also nicht nur die Boulderweltcup-Gesamtsieger zu feiern.

Die 10 besten Kletter- und Boulder-Apps 2016

Wir haben für euch die besten Apps fürs Klettern und Bouldern getestet und empfehlen euch besten Apps die auf eurem Smartphone nicht fehlen sollten. In der Zwischenzeit gibt es in den Appstores eine ganze Reihe von Apps für Kletter- und Bouldersportler die sich um die verschiedensten Themen drehen. Für uns lassen sich die Apps in die folgenden drei Kategorien zusammenfassen:

  • Apps für Topografien und Klettergebiete
  • Apps fürs Klettertraining
  • Apps um Kletterwissen wie bspw. Knoten etc zu lernen

Apps für Topografien und Klettergebiete

Sicherlich aktuell das spannendste Thema im Bereich der Kletter App ist das Thema digitalisierte Topografien. Hier buhlen verschiedenen Anbieter um die Gunst der User mit teilweisen unterschiedliche Ansätzen. Für den europäischen Raum dürfte aktuell das Angebot von Vertical Life das attraktivste sein. In den vergangenen Jahren hat das Team aus Südtirol es geschafft die meisten Klettergebiete zu digitalisieren und in der App abzubilden. Aktuell befinden sich in der App die wichtigsten Boulder und Klettergebiete deren Topos von den führenden Kletterverlagen kommen. In der App enthalten sind bspw die besten Spots aus Kalmynos, Finale, Arco, Tirol oder Allgäu sowie bekannte Boulderspots Magic Wood (CH), Zillertal (AT) und viele weitere mehr. Der Zugang zu den Topos erfolgt via Credits die man sich kauf und im Konto hinterlegt. Im Anschluss kann man sich die Guides zur Offline Nutzung herunterladen. In Summe ein super Konzept und eine grafisch Topumsetzung mit der aktuell besten Abdeckung an hochwertigen Topos.

Im deutschsprachigen Raum gibt es mit Enziano noch einen weiteren Anbieter der Kletterführer digitalisiert und dem User kostenpflichtig zur Verfügung stellt. Neben den kostenpflichtigen Apps gibt es von einzelnen Klettergebieten auch noch freie Apps die die Topos zur Verfügung stellen. Das wohl größte Angebot hier wohl aus Tirol mit der App von Climbers Paradise, in der die wichtigen Klettergebiete in Tirol wie Achesnee, Ötztal, Pitztal und viele weitere mehr abdeckt sind. Wer international auf der Suche nach den richtigen Spots ist dem sei noch die App 27 Crags empfohlen – deren Abdeckung vor allem im skandinavischen Raum attraktiv ist. Als weitere Alternativ gibt es die App von Mountain Project die auch zahlreiche Klettergebiete zu bieten hat.

Beste Topografie Apps unser Ranking:
– Vertical Life App (Android, iOS)
– 27crags(Android, iOS)
– Mountain Projekt (Android, iOS)
– Enziano (Android, iOS)

Klettertraining für dein Smartphone

Dieses Thema wird sicherlich eines der größten Themen in den kommenden Jahren werden. Apps und Wearables die das Klettertraining protokollieren und optimieren. Mit dem Trend hin zum Massensport, insbesondere im Bouldersport, wird der Markt für innovative Lösungen interessant.
Im puncto Wearable und Next Generation Produkte macht aktuell das Produkt von Whipper einen guten Eindruck, allerdings ist es aktuell noch nicht auf dem Markt erhältlich. Von smarten Trainingsgeräten die sich aktuell bereits am Markt etabliert haben ist das Zlagboard von Vertical Life sicherlich das am weitesten entwickelte. Das Trainingsboard mit angeschlossener App bietet Euch smarte Trainingsprogramme und schafft es effizient euer Training zu protokollieren. Etwas generischer ist der Ansatz bei der App von Boulder Trainer. Hier hat man eine Reihe von etablierten Handboard zur Auswahl auf denen man trainieren kann, allerdingt fehlt hier die smarte Protokollierung im Gegensatz zur Zlagboard App.

Beste Klettertraining Apps

Applikationen fürs Kletterwissen

In diesem Bereich gibt es eine Reihe an fleißigen Helferlein die euch das tägliche Leben am Fels ein bisschen einfacher machen könnten. Von der passenden Kletter Wetter wie bspw. von Climbing Weather, über Gradkonvertier die euch die verschiedenen Skalen umrechnen bis hinzu Knotenkunde gibt es hier zahllose App für Euch.

Unsere Topapps im Bereich Kletterwissen

Bouldern auf Sardinien – die besten drei Gebiete im Überblick

Bouldern ist in Sardinien zwar noch lange nicht so beliebt wie das Sportklettern, aber in den vergangenen Jahren konnten sich ein paar anschauliche Bouldergebiete auf der Mittelmeerinseln entwickeln.

Zu den bekanntesten Bouldergebieten gehört die Region Gallura mit den Städten Arzachena, Luogosanto und Tempio Pausania im Norden der Insel. Wenn man in Olbia ankommt, sei es mit der Fähre oder dem Flugzeug erreicht man diese Boulderspots mit ca. 1h Fahrt.

In Summe bietet Sardinien viel Potential für den Bouldersport. Die vielen Granitfelsen bieten eigentlich das perfekte Terrain für ausgedehnte Bouldersessions. Aktuell sind leider nur wenige Gebiete wirklich gut erschlossen und immer wieder gibt es Herausforderungen mit den Grundbesitzern zu meistern.
Neben dem Bouldersport bietet Sardinien aber das perfekte Terrain für Outdoorsportler. Egal ob Sportklettern, ausgedehnte Wanderungen oder Aktivitäten an den einmaligen Küstenlinie – Sardinien hat für jeden was zu bieten.

Bouldern in Gallura

In Gallura wurden in den vergangenen Jahren ein Reihe von Boulder erschlossen, maßgeblich verantwortlich dafür war ein von La Sportiva gesponserter Trip in dem eine Reihe von Topathleten Boulder erschlossen und topografiert haben. Vom Schwierigkeitsgrad ist für jeden Sportler in Gallura etwas dabei, los geht es bei Bouldern im vierten Schwierigkeitsgrad bspw in Olbia oder in Torre di Predes. Maximal kann bis zum 8a Schwierigkeitsgrad gebouldert werden.
Entsprechende Topografien für die Boulder gibt es im La Sportiva Guide – u.a hier kostenlos zum herunterladen:
In Summen gilt es in Gallura rund 180 Boulderprobleme zu lösen.

Nuoro Boulderspots

In der Abgeschiedenheit von Sardiniens Hinterland warten in Nuoro zahlreiche Boulderspots auf Euch. Mehr als 200 Boulderprobleme vom vierten bis zum 8 Schwierigkeitsgrad liegen hier in einer atemberaubenden Landschaftskulisse. Achtung – viele der Spots liegen auf privatem Besitz, besser man klärt den Zugang zuvor mit Locals oder den Grundbesitzern ab. Wer auf der Suche nach Locals und den passenden Topografien ist wird hier fündig: http://www.bloccobirra.com/domo.html

Cagliari Bouldern

Auch ganz im Süden den Insel in der Nähe der Hauptstadt Cagliari bieten sich zahlreich Spots für Boulderer. Auch hier ist die größte Herausforderung die, dass sich zahlreiche Spots auf privatem Besitz befinden und man hier in jedem Fall eine Erlaubnis haben sollte zu Bouldern. Öffentlich zugängliche Spots finden sich eigentlich nur in Furei, Monte Cresia und Rio Cannas. Die Topografien für diese Spots findet ihr auf der Website.

Das Leihen von Equipment ist auf der Insel auch eine Herausforderung genau genommen gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit sich auf der Insel mit Crashpads zu versorgen nämlich beim Agriturismo La Cerra im Norden des Insel. Ansonsten heißt es, dass das nötige Equipment auf die Insel mitgebracht werden muss.

Übernachten auf Sardinien

Übernachtungen auf dem Campingplatz sind eigentlich kein Problem für die Spots in Küstennähe (Cagliari, Gallura), hier gibt es eine große Auswahl an Campingplätzen und anderen Unterkünften. Etwas spannender ist die Situation im Hinterland bei den Spots um Nuoro. Hier ist die touristische Infrastruktur doch noch relativ unterentwickelt und man findet kaum offizielle Campingplätze.

In Summe lohnt sich Sardinien sicherlich für einen kleinen, aber feinen Bouldertrip. Ein großer Bonus ist sicherlich die Vielseitigkeit der Insel generell. Von Kultur über ausgedehnte Strandtage, an den einmaligen Badebuchten mit kristallklarem Wasser, ist für jeden etwas dabei.

Edelrid Fotocontest von Bergzeit – Jetzt Kletteroutfit sichern

Monatlich veranstaltet der Outdoor Shop bergzeit.de einen Fotocontest, der mit einem Preis im Wert von über 500€ dotiert ist. Der aktuelle Bergzeit Fotocontest unter dem Motto „Vertikale Welt“ startete am 15.05.2016 und endet am 14.06.2016. Die Teilnehmer sollen dabei Fotos vom Klettern am Fels oder an der Wand hochladen. Zu gewinnen gibt es ein Kletter-Outfit der Marke Edelrid im Wert von 520€.

Mit den modernen und stylischen Klamotten der Marke Edelrid zählt man beim Klettern sowohl am Fels, als auch an der Wand als ein wahrer Hingucker.  Um den funktionalen Teil der Sportbekleidung nicht außer Acht zu lassen sind die Klamotten perfekt auf die Bedürfnisse und Anforderungen eines kletter-Erlebnisses abgestimmt. Edelrid hat es geschafft stylische Kleidung mit Funktionalität zu vereinen und setzt somit neue Maßstäbe in der Kletterszene.

Das Kletter-Outfit von Edelrid besteht aus einer Kletterhose, zwei Shirts, zwei Hoodies, sowie einer Softshelljacke.

Bei den Kapuzenpullover Holly für Damen und Zaphod für Herren wurde ein atmungsaktives Softshellmaterial verarbeitet, das sowohl wasser-, als auch winddicht ist. Feuchtigkeit wird sofort vom Körper weg, nach außen transportiert. Für genügend Bewegungsfreiheit sorgt ein elastischer Einsatz unter den Achseln.

Auch im Outfit enthalten ist das kultige Edelrid Rope T-shirt. Dieses Shirt besticht durch sein originelles Design, in dem Shirt sind Seilresten eingesetzt und verarbeitet. Zu der besonderen Optik wurde natürlich auch auf optimale Atmungsaktivität und Elastizität und Bewegungsfreiheit geachtet.

Mit ein paar Klicks seid ihr dabei:

–    Bergzeit Fotocontest
–    Klicke auf “Teilnehmen”
–    Datei auswählen, eine Beschreibung hinzufügen und abschicken
–    Bitte nur Bilder hochladen, die zum Motto passen
–    Sammle möglichst viele Likes und Shares auf Facebook für dein Bild
–    Unter den 30 meist gevoteten Bildern ermittelt die Bergzeit Jury den Gewinner