9. Mai 2015: Frühlingsfest im Dynochrom

Endlich Frühling – das muss gefeiert werden! Am 9. Mai lädt euch das Dynochrom zu einem  Frühlingsfest ein: grillen, chillen, bouldern, schnacken und abends auch noch feiern, alles  dabei!

Wie immer öffnen wir am Samstag um 11 Uhr unsere Tore. Tagsüber ist normaler Boulderbetrieb angesagt, aber wir haben uns natürlich ein paar Extras überlegt: Schnupperkurse, Eltern-Kind-Bouldern, Trickline, Yoga, Hüpfburg und der Grill wird auch befeuert! Ab 20.30 Uhr darf dann getanzt werden: zu Musik der The OhOhOhs und Monsieur Schnuerschuh.

Das Programm im Detail:

Beginn: 11 Uhr

  • Eltern-Kind-Bouldern: 11.30 bis 12.15 Uhr und 14.30 bis 15.15 Uhr
  • Schnupperkurse: 13.00 bis 13.30 Uhr und 16.00 bis 16.30 Uhr
  • Yoga mit Caro: 13.30 bis 14.30 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr
  • Trickline mit Roland: den ganzen Tag über
  • Konzert mit The OhOhOhs und Monsieur Schnuerschuh: ab 20.30 Uhr

Eintritt:

  • tagsüber normaler Bouldereintritt
  • alle Kurse kostenfrei (nur Eintritt), ohne Anmeldung
  • ab 18 Uhr Einlass nur in Kombi mit Konzertticket (5 Euro extra)

Klettern und Yoga

Klettergriffe

Klettern und Yoga passt auf den ersten Eindruck erst einmal nicht zusammen. Dabei kann Yoga wirklich nützlich und auch hilfreich für Klettersportler sein. Denn was dem Kletterer fehlt, kann beim Yoga aufgeholt werden.

Beim Klettern kommt es vor allem auf Kraft und Körperspannung an. Aber auch die Konzentration und die Wahrnehmung seines Umfeldes gehören zu wichtigen Punkten der Sportart. All diese Aspekte müssen beachtet werden, damit der Kletterausflug zum Erfolg wird. Aber wie genau kann Yoga unterstützend wirken?

Yoga ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden – bei Jung und bei Alt. Das liegt vor allem daran, dass es ideal ist, um zu entspannen, um loszulassen vom Alltag und vom Stress. Aber Yoga verbirgt noch viel mehr, was im Klettersport von Nutzen sein kann: Yoga stärkt das eigene Körperbewusstsein und –gefühl. Mit Yoga werden alle Körperpartien angesprochen. Beim Klettern sind es in der Regel vor allem die Arm und Beinmuskulatur. Yogaübungen fördern von den Füßen, über die Beine, den Rumpf beziehungsweise die Körpermitte sowie den Rücken bis hin zur Psyche alle wichtigen Muskeln und Körperteile. Yoga gleicht das Gleichgewicht wieder aus, in dem es eben die Körperpartien und Muskeln trainiert und flexibler macht, die beim Klettern nicht oder kaum benötigt werden. Auf diese Weise kann es übrigens auch durchaus vorkommen, dass der Muskelkater nach dem Klettern nicht ganz so schwer wiegt. Ebenfalls wichtig: Yoga beinhaltet durchaus auch schwierige Übungen, die eine hohe Konzentration fördern. Viele dieser Übungen stärken auch das Gleichgewichtsgefühl, welches beim Klettern ebenfalls von großer Bedeutung ist. Auch durch die Entspannung durch gezielte Yoga- und darin enthaltene Atemübungen kann man entspannter und mit mehr Spaß ans Klettern herangehen. Viele Klettersportler haben die Vorteile durch Yoga schon für sich entdeckt. Dennoch gibt es Skeptiker. Aber Yoga und Klettern ergänzen sich in jeder Hinsicht.

Yoga vor dem Klettern

Vor dem Klettern kann Yoga die Konzentration steigern, aber auch einen Aufwärmeffekt bewirken. Hier ist Yoga ein Ausgleichstraining. Es werden sowohl die Muskeln und Körperteile trainiert, die der Kletterer aktiv braucht. Aber auch die weniger genutzten Muskeln werden beim Yoga erreicht. Wie bereits erwähnt, trainiert das Klettern nicht alle Muskelgruppen des Körpers. Yoga hingegen kann bei richtiger Anwendung alle Körperteile und Muskeln trainieren. Ein Beispiel dafür ist die Rumpfmuskulatur. Diese Muskelgruppe stützt den ganzen Körper und sorgt für die nötige Körperspannung – auch beim Klettern. Zudem fördert eine Yogastunde vor dem Klettern die Konzentration, indem es sich entspannend und stressreduzierend auf den Körper und die Psyche auswirkt. Gezielte Übungen und Atemtechniken beim Yoga können den Stresspegel senken, der Kletterer kann konzentriert ans Werk gehen.

Yoga nach dem Klettern

Yoga kann nicht nur vor dem Klettern die Konzentration und die Körperspannung fördern. Auch zum Entspannen, Dehnen und dem Verhindern von Verspannungen nach dem Klettern kann Yoga helfen. Durch spezielle Atemübungen und effizientes Muskeltraining ist Yoga nachhaltig für den Klettersportler von Nutzen. Die Übungen helfen, Verspannungen abzubauen und die Konzentration auch nach dem Sport zu fördern.
Was muss man beachten?

[quote_box name=””]Yoga wirkt sich nur effektiv und hilfreich auf den Klettersport aus, wenn es professionell betreut oder angeführt wird. Sicherheit steht auch hier an oberster Stelle. Das Ausgleichstraining zum Klettern durch Yoga kann nur sinnvoll vollzogen werden, wenn die richtigen Yogaübungen und die richtige Atemtechnik verwendet werden. Dabei ist es wichtig, ähnlich wie beim Klettern selbst, vorsichtig seine eigenen Grenzen beim Yoga zu entdecken. Nur dann ist ein Trainingserfolg möglich.[/quote_box]

Empfehlenswerte Yoga-Übungen für Kletterer

In der Regel besteht Yoga aus mehr als nur sportlichen Übungen. Zu Yoga gehören ebenfalls die Atmung und die gezielte Entspannung. Auch Meditation, die Entspannung der Psyche sowie eine angepasste (gesunde) Ernährung können zu Yoga dazugehören. Das ist aber abhängig von dem, was sich der Kletterer vorstellt oder was er mit Yoga erreichen möchte. Hier sollen einige beispielhafte Yoga-Übungen vorgestellt werden, die für Kletterer am besten sind.

Eine der bekanntesten Übungen beim Yoga ist „Der Baum“. Diese Übung ist auch für Kletterer gut geeignet. Sie hilft, das innere Gleichgewicht zu finden und fördert einen festeren, besseren Stand und mehr Konzentration. Beim „Baum“ steht man mit einem Fuß fest am Boden. Das andere Bein ist angewinkelt, der Fuß soll in Höhe des Oberschenkels aufgelegt werden. Die gesamte Körperhaltung ist gerade und gestreckt. Die Arme werden ebenfalls vor dem Körper angewinkelt, die Hände sollen sich ganzflächig berühren. Für eine ideale „Baum-„Übung können die Augen geschlossen werden. Das trainiert den Gleichgewichtssinn noch intensiver.

Das „Dreieck“ soll hingegen die Kraft in Beinen und die Spannung im Brustkorb fördern. Die Übung passt gut zu Kletterern, weil sie die Beinmuskulatur stärkt und die Atmung aktiv mit einbringt. Beim „Dreieck“ stehen beide Beine fest auf den Füßen am Boden. Der vordere Fuß sollte ungefähr 90 Grad nach außen gedreht sein, der hintere Fuß etwas weniger gedreht nach innen zeigen. Mit einer Hand muss der nach außen gedrehte Fuß berührt werden. Der andere Arm wird in entgegengesetzte Richtung, also nach oben, gestreckt.

Die „Standwaage“ oder „Waage“ sorgt für die nötige Körperspannung von Kletterern und fördert gleichzeitig den Gleichgewichtssinn. Die „Waage“ ist recht einfach. Es gibt ein Standbein, welches mit der Fußsohle komplett auf dem Boden steht. Das Bein sollte nicht durchgestreckt sein. Das andere Bein wird nach hinten gestreckt, beide Arme nach vorne. Das gestreckte Bein sowie die Arme sollten mit dem Rücken eine Gerade bilden. Das Gleichgewicht fördert zusätzlich der Kopf, der wahlweise nach vorne oder unten gehalten werden kann.

Weitere Beispiele für passende Yoga-Übungen für Kletterer sind der „Hinaufschauende Hund“, bei dem die Atmung durch einen geöffneten Brustkorb sowie die Körperspannung gefördert wird, oder der „Hinabschauende Hund“, der die dringend benötigte Muskulatur in den Armen sowie in den Schultern stärken soll.

Im Prinzip gibt es unzählige Yoga-Übungen, die für Kletterer ideal sind. Fast jede Übung im Yoga fördert das Herz-Kreislauf-System, die Körperspannung, die Atmung sowie das eigene Körperbewusstsein. Viele Kletterkurse bieten mittlerweile sogar eine Yogastunde vorab mit an, um die beiden Sportarten sinnvoll miteinander zu verbinden.
Alle Kletterer, die sich für Yoga interessieren, sollten sich auch darüber bewusst werden, dass jeder Sportler seine eigenen Bedürfnisse, Stärken und Schwächen hat. Das muss auch beim Yoga – egal ob vor oder nach dem Klettern – beachtet werden. Zudem gibt es verschiedene Arten zu Klettern, es gibt auch Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Jeder Sportler hat seinen eigenen Körper und jeder Körper benötigt unterschiedliche Aufmerksamkeit. Beim Yoga sollte man daher darauf achten, dass der eigene Körper im Vordergrund steht, dass das eigene Körpergefühl gestärkt wird und dass die Yoga-Übungen so gewählt werden, dass es für einen selbst am besten und sinnvollsten ist.

Durch Yoga werden der gesamte Körper und die Psyche gestärkt und trainiert. Der Sport kann sowohl Konzentration als auch die Körperspannung erheblich verbessern. Zudem schafft es Yoga, dass man ein anderes, viel bewussteres, Körpergefühl bekommt. Mit dieser Kontrolle über den eigenen Körper haben Kletterer mehr Aussicht auf Perfektion und Verbesserungen in ihrer Sportart. Und mit Yoga kann Klettern auch viel mehr Spaß machen – eben weil man entspannter und gelöster ist. Auch beugt die entspannende und konzentrationsfördernde Sportart Verletzungen vor. Yoga als Ausgleichssport zum Klettern ist ideal – sowohl vor dem Klettern, als auch danach.