Wer wird hessischer Meister im Bouldern?

Frankfurt. Am Samstag, 4. Februar, ist die Dynochrom Boulderhalle Schauplatz eines spannenden Wettkampfs – der Offenen Hessische Bouldermeisterschaft. Ausrichter des Wettkampfs ist der Deutsche Alpenverein (DAV), Landesverband Hessen. Um 09.40 Uhr beginnt die Qualifikation der Jugend B/C, um 11.45 Uhr die Qualifikation der Jugend A/Erwachsene. Das erste Finale beginnt um 15 Uhr, für die Jugend A und die Erwachsenen um 18.00 Uhr.
Startberechtigt für die Meisterschaft sind Athleten mit nationaler Kletterlizenz aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland. Anmeldeschluss ist der 31. Januar, eine Teilnahme kostet 15 Euro Startgebühr. Über die Hessische Bouldermeisterschaft können sich die Sportler für die Westdeutsche Meisterschaft qualifizieren.

Zuschauer und Besucher sind ebenfalls herzlich willkommen, sowohl zur Qualifikation als auch zum Finale! Der Eintritt für Besucher ist zu jedem Zeitpunkt kostenfrei. Der normale Boulderbetrieb in der Halle wird während des Tages eingestellt.

Umfangreichere Informationen zum Ablauf und den Wettkampfbedingungen finden Sie unter www.sportklettern-hessen.de.

3 Jahre Dynochrom, KidsCup, Charity Bouldern

In diesem Sommer wird das Dynochrom drei Jahre alt! Das nehmen wir zum Anlass, am Samstag, 3. September, eine besondere Geburtstagsfeier zu veranstalten:

Wir starten zunächst mit einem KidsCup. Alle Kinder von 7 bis 12 Jahre sind eingeladen, sich bei uns an eigens geschraubten Kinder-Bouldern zu versuchen. Start ist um 11.00 Uhr, der Wettkampf geht bis 14.00 Uhr, anschließend ist die Siegerehrung. Startgeld: 5 €, keine Voranmeldung. Es gibt verschiedene Wertungsklassen nach Alter und Können. Jedes Kind bekommt eine Teilnahme-Urkunde, die Preise werden unter allen Teilnehmenden verlost.

Ab 15 Uhr öffnen wir dann unsere Tore für Jedermann: Eintritt ist frei und wer möchte, kann am Charity Bouldern teilnehmen. Mit einem Laufzettel können 20 extra geschraubte Boulder abgehakt werden und pro geschafftem Boulder spenden die Teilnehmenden 50 Cent. Alle „Charity Boulderer“ nehmen automatisch an der Tombola teil.

Neben KidsCup, Charity Bouldern und Tombola gibt es außerdem eine Chalkbag-Versteigerung, Yoga auf Spendenbasis sowie abends ein Konzert mit der Band Modolar. Auch unser Grill darf gerne mit mitgebrachten Speisen befeuert werden (oder mit bei uns gekauften Würstchen). Weitere Details im angehängten Programm.

Das Besondere an dem Tag: Alle Einnahmen – von KidsCup, Charity Bouldern, Tombola und Yoga – werden gespendet an “Das beste Hotel Europas”, einem Projekt, das unter anderem von der Frankfurter Organisation medico international unterstützt wird: Das „Hotel City Plaza“ im Herzen von Athen wurde geschlossen, weil die Löhne nicht mehr gezahlt werden konnten. Im April wurde das Gebäude von einer Aktionsgruppe besetzt und für Geflüchtete wiedereröffnet – und zwar ganz ohne staatliche Unterstützung.

385 Gäste aus verschiedensten Ländern organisieren nun gemeinsam mit den Aktivisten ihren Alltag. Unter dem Motto „Wir leben zusammen – Solidarity will win“ kümmern sich die Bewohner um einen funktionierenden Küchenalltag, eine saubere Wohnumgebung, betreiben eine Apotheke, einen Friseur, eine Bibliothek, es gibt eine Rechtsberatung und Sprachkurse. All dies geschieht gleichberechtigt und mit freiwilligem Einsatz. Alle Entscheidungen werden gemeinsam von und mit allen getroffen.

Da sich das Hotel rein aus Spenden finanziert, ist es auf Unterstützung angewiesen: Es bedarf rund 1.000 Mahlzeiten täglich, Strom, Wasser, Medikamente, frische Wäsche, Schulmaterialien – und für die zahlreichen Kinder sollen endlich die Spielplätze renoviert werden.

Weitere Informationen zum Projekt und Zugang zum internationalen Spendenkonto: www.europas-bestes-hotel.eu und www.medico.de/das-beste-hotel-europas-16451/

 

Ötztaler Kletterfestival vom 04.08 – 07.08.2016

Im Rahmen des Ötztaler Kletterfestivals vom 04.08 – 07.08.2016 haben u.a. die Europameisterschaften im Bouldern für den Nachwuchsbereich stattgefunden. An den vier Tagen stand Längenfeld im Ötztal im Zeichen des Bouldernachwuchses – Highlight waren sicherlich die kontinentalen Titelkämpfe für den Alterklassen U20 bis U16.

Gesucht wurden die besten Boulderer und Boulderinnnen in den Altersklassen U20, U18, U16 sowie die besten nationale Nachwuchsboulderer in den Altersklassen U14 und U12.

Neben den Titelkämpfen wurden auch noch für reichlich Programm gesorgt – u.a. mit Livemusik, Klettworkshops und einigen anderen Aktivitäten.

Das Ötztal bietet aber nicht nur für Boulderer ideale Bedingungen. Die Felswände im Ötztal eigenen sich für Outdooraktivitäten in den verschiedensten Kategorien. Beliebte Klettergebiete sind bspw. die Engelswand oder der Boulderspot Tumpen.

Lead Weltcup Imst

Am vergangenen Wochenende hat in Imst der Weltcup der Leadkletterer Station gemacht. Auf der Anlage des Kletterzentrums in Imst haben sie die weltbesten Kletterer am Freitag und Samstag gemessen.
Gewonnen hat einmal mehr ein Athlet aus Slowenien – mit Domen Skofic konnte sich erneut ein Athlete aus Solwenien durchsetzen, damit haben die slowenischen Kletterer bis jetzt bei jeder Veranstaltung abgeräumt.
Bei den Damen konnte sich Magdalena Röck durchsetzen. Für Magadalena war es die Wiederholung des Erfolgs aus 2014. Sie setze sich dabei vor allem gegen Janja Garnbret durch – die die vergangene drei Stationen für sich entscheiden konnte. In Imst konnte die Slowenien nur den 5 Rang erobern. Bei den Damen konnte sich  Mina Markovic aus Slowenien und Jain Kim aus Korea beim Kampf ums Podium durchsetzen.
Bei den Herren komplettierten der Österreicher Jakob Schubert und Gautier Supper aus Frankreich das Podium.

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Die Ergebnisse aus Imst im Überblick

Ergebnisse Frauen

1    Röck    Magdalena    AUT
2    Markovic    Mina    SLO
3    Kim    Jain    KOR
4    VERHOEVEN    Anak    BEL
5    Garnbret    Janja    SLO
6    Chanourdie    Julia    FRA
7    KALAN    Tjasa    SLO
8    Koller    Anne-Sophie    SUI

Ergebnisse Männer

1    Skofic    Domen    SLO
2    Schubert    Jakob    AUT
3    Supper    Gautier    FRA
4    Desgranges    Romain    FRA
5    Halenke    Sebastian    GER
6    Ghisolfi    Stefano    ITA
7    Julian Puigblanque    Ramón
8    Kim    Hanwool    KOR

Rockmaster 2016 in Arco – Speed und Leadklettern am Gardasee

In den kommenden Tagen trifft sich die Kletterweltelite wieder in ihrem Wohnzimmer in Arco zum legendären Kletterwettkampf Rockmaster am Gardasee. Innerhalb von 10 Tagen finden hier am nördlichen Ufer des Gardasees wieder zahlreiche Kletterwettkämpfe statt. U.a. macht der Weltcup im Leadklettern nach der Station in Imst nun in Arco halt. Ergängt wird das Wettkampfprogramm durch einen Weltcup im Speedklettern und Boulderwettkämpfe.

Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche Events für den Kletternachwuchs in der ersten Septemberwoche. Das Rockmaster in Arco zählt weltweit zu den Kletterwettkämpfen mit dem größten Prestige. Schon seit Jahrzehnten treffen sich hier im Klettermekka Arco die besten Klettersportler der Welt.

Der Zeitplan en Detail für spannende Tage in Arco gibt es hier:

26. August

Kletterstadion 9:00 Uhr IFSC LEAD WORLD CUP – Qualifikation Männer

Kletterstadion 15:00 Uhr IFSC LEAD WORLD CUP – Qualifikation Frauen

Centro Storico 17:00 Uhr Rock Master Village Öffnung

Casinò Municipale 20:30 Arco Rock Legends

Stadtzentrum 22:00 Uhr Rock Master party – Afro music – dj Corrado

27. August

Kletterstadion 9:30 IFSC SPEED WORLD CUP – Qualifikation

Stadtzentrum 11:00 Uhr Show Spider Slackline

Kletterstadion 13:30 IFSC LEAD WORLD CUP – Halbfinale

Stadtzentrum 15:00 Uhr Rock Master Village Öffnung

Stadtzentrum 16:00 Uhr Show Spider Slackline

Kletterstadion 18:00 Uhr IFSC SPEED WORLD CUP – Finale

Kletterstadion 20:00 Uhr IFSC LEAD WORLD CUP – Finale

Stadtzentrum 22:30 ROCK MASTER PARTY

28. August

Centro Storico 10:30 Rock Master Village Öffnung

Centro Storico 11:00 Uhr Music Show – street artists

Kletterstadion 11:30 Bouldern Frauen

Stadtzentrum 12:30 Show Spider Slackline

Kletterstadion 14:00 Uhr ROCK MASTER Duell

Kletterstadion 15:30 Bouldern Männer

Kletterstadion 17:00 Uhr Siegerehrung

2. September

Kletterstadion 14:00 Uhr Rock Junior – Under 14 Cup – Boulder

3. September

Kletterstadion 10:00 Uhr Rock Junior – Under 14 Cup – Lead

Kletterstadion 14:00 Uhr Climbing drawings – children’s painting competition

Bouncy castle games

4. September

Kletterstadion

10:00 Uhr Rock Junior – Under 14 Cup – Speed

10:00 Uhr Kid’s Rock

14:00 Uhr Family Rock

Welches Kletterseil ist das richtige? Ratgeber Kletterseile

 

Dynamische Kletterseile

Die andere Kategorie, die der dynamischen Kletterseile, weisen eine statische Dehnung von maximal 8 % auf.

Einfluss auf die Ermittlung der dynamischen Dehnung nehmen die Werte der statischen Dehnung und die Anzahl der sogenannten Fangstöße. Eine dynamische Dehnung von 27% bis 34% spricht für ein ausgewogenes Verhältnis von Dehnung und Fangstoß, wobei dieser Wert keinesfalls 40% beim ersten Normsturz übersteigen darf. Die Dehnung im ersten Normsturz und die dynamische Dehnung bezeichnen den identischen Wert.

Die dynamischen Kletterseile werden in drei Kategorien, die der Zwillingsseile, der Halbseile und der Einfachseile gegliedert:

Zwillingsseile – wenn das Gewicht zählt

Zwillingsseile besitzen einen Durchmesser von 6,9 bis 8 mm, ein Gewicht von 40 g/m, eine maximale Dehnung 10% und einen Fangstoß von 12 kn, welcher im Prüfverfahren immer im Doppelstrang getestet wird. Zwillingsseile müssen, um den Sicherheitsvorkehrungen zu entsprechen, im Doppelstrang belastet werden. Die Gefahr der Beschädigung von Zwillingsseilen an Steinkanten ist von den drei dynamischen Seilarten die, welche am geringsten ist. Ebenso niedrig fällt das Risiko aus, bei einem Steinschlag oder einem Scharfkantensturz einen Totalschaden am Seil zu verzeichnen. In schwierigen Gebieten weisen Zwillingsseile die höhere Sicherheit auf. Bevorzugt werden Zwillingsseile gegenüber den Halbseilen, weil die effektive Reichweite des Seilstranges sich nicht um angebrachte Zwischensicherungen legt.

Halbseile für Halbseil-Technik oder Zwillingsseil-Technik

Halbseile besitzen einen Durchmesser von 7.5 bis 9 mm, wiegen 40 bis 50 g/m, besitzen eine maximale Dehnung in Höhe von 12% und einen Fangstoß von 8 kn, wobei das Prüfverfahren im Einzelstrang vorgeschrieben ist. Halbseile müssen, um den Sicherheitsvorkehrungen zu entsprechen, im Doppelstrang gelegt werden. Halbseile sind konzipiert wie Zwillingsseile. Im Gegensatz zu Zwillingsseilen können Halbseile im Nachstieg auch im Einzelstrang belastet werden. Damit weisen sie die niedrigere Abnutzung auf. An Zwischensicherungen sind Halbseile jedoch, da sie doppelt gelegt werden müssen, stets ein Risiko. Zu schnell können sie sich um die in der Felswand angebrachten Stiegen wickeln, oder sich verhaken. Da die Halbseile durch die Möglichkeit des Nachlasses unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt sind, gelten diese im Gegensatz zu Zwillingsseilen als schneller abnutzbar.

Einfachseile der Allrounder

Einfachseile besitzen einen Durchmesser von 8,6 bis 10,5 mm, wiegen 51 bis 69 g/m und haben eine maximale Dehnung von 10 %. Der Fangstoß beläuft sich auf 12 kn. Das Einfachseil eignet sich praktisch für jedes Gelände, von Profis wird es jedoch meist aus Sicherheitsgründen dennoch doppelt gelegt. Der Nachteil beim Einfachseil liegt für Klettersportler in der höheren Gewichtsbelastung, die ich bei langen Touren durchaus bemerkbar machen kann. Dennoch werden Einfachseile häufig bei Gebirgstouren angewendet, wenn auch meist doppelt gelegt, weil sie sich für kurze Abstände eine bessere Handhabung bieten als Doppelseile.

Damit ihr auch lange von eurem Kletterseil etwas habt haben wir für euch eine Pflegeanleitung zusammengestellt.

Statische Kletterseile

Kletterseile lassen sich in vier unterschiedliche Kategorien gliedern. Dabei ist die Kategorie der statischen Seile etwas differenziert zu betrachten, denn sie sind als Kletterseil für längere Touren ungeeignet. Diese statischen Seile erreichen mit der niedrigen Gebrauchsdehnungsquote von 5 % nicht die Mindestwerte der hohen Sicherheitsbedingungen der EN 892.
Statische Kletterseile werden jedoch für Kletteranfänger empfohlen, weil sie mit einer Durchmesserbreite von 10 mm nicht so sehr Handgelenke, Hände und Kraft strapazieren. Statische Kletterseile sind nicht, wie der Name vermuten lässt, dehnungsunfähig. Mit einem statischen Dehnungsfaktor von maximal 5 % bei 80 kg Belastungsgewicht können sie jedoch nicht gewährleisten, dass Stürze, wenn sie denn vorkommen, genügend rückenschonend abgefedert werden und das Körpergewicht halten. Statische Seile werden daher seitens professioneller alpiner Sportkletterer nur zur Absichern von Wegen im bewanderten Gebirgsgelände eingesetzt.

Sicherheitsnormen

Outdoor-Kletterseile sind den Sicherheitsanforderungen der EN 892 für dynamische Bergseile unterworfen. Dieses Prüfsiegel der Europanorm 892 löste die alten DIN Norm-Regelungen ab.

Ebenfalls ein wichtiges Prüfkriterium ist das der UIAA. Dabei handelt es sich um eine internationale Vereinigung Alpiner Verbände. Seit mehreren Jahrzehnten werden seitens dieser Vereinigung UIAA industrielle Standards für Bergsteigerprodukte aufgestellt.

Dass der Hersteller mit Gerätschaften und Personalbedingungen den gesetzlichen Standards entspricht, das bezeugt das Prüfsiegel der aktuell gültigen Deutschen Industrie Norm (DIN)

Kletterseile mit diesen drei Prüfsiegeln erfüllen demnach hohe Qualitätsanforderungen, die von Experten mit entsprechenden theoretischen und fachlichen Bedingungen vertraut sind, erstellt wurden.

Prüfmethoden

Die Prüfmethode der EN 892 beinhaltet maschinelle Leistungstests, die sich auf Dehnbarkeit und Dynamik des Kletterseils beziehen. Der Durchmesser und das Metergewicht dürften dabei eher eine zweitrangige Rolle spielen und lediglich für professionelle Bergsteiger, die lange Touren mit schwerem Gepäck bei unterschiedlichen Wetterbedingungen bewerkstelligen möchten, infrage kommen.

Maschinell geprüft wird auch die Mantelverschiebung der Seile. Diese Parametergröße von maximal 20 mm der axialen Verschiebung des Mantels zur inneren Mitte des Seils, auch Kern genannt, ist bereits bei neueren Seilen auf die angestrebte Verschiebung von 0 mm, also keine, angelangt.

Bei allen Kletterseilen, ob statisch oder dynamisch, muss sorgsam auf die richtige Pflege und Aufbewahrung geachtet werden, da sie sonst die Sicherheit gefährden. Je nach Wetterbedingungen und anderen Belastungssituationen müssen die Kletterseile auch mehr oder weniger schnell für die nächste Tour ausgetauscht werden. Sonne, Eis und Regen sind Einflüsse, denen die Kletterseile zwar im Prüfverfahren noch gewachsen sind, nicht jedoch auf Dauer. Nach extremen Belastungen oder Beschädigungen sollte ein Seil unverzüglich ausgetauscht werden.

Praktische Hinweise vom Profi

Die theoretische Auswahl dieser unterschiedlichen Kletterseilarten dient für Anfänger im Klettersport lediglich als Anhaltspunkt für weitergehende Beratungen. Die Prüfsiegel und Messwerte zu beachten, macht sich beim Kauf jedoch fast immer bezahlt. Anfänger im alpinen Klettersport sollten sich jedoch keinesfalls alleine auf den Weg machen, selbst wenn die Kletterseile den Sicherheitsvorkehrungen entsprechend angefertigt sind. Die Gefahr, eines der vielen Risiken, die der Klettersport mit sich bringt, falsch einzuschätzen, ist zu hoch, um sich einfach nur im Internet zu informieren. Des Weiteren werden Kletterer mit wachsender Erfahrung auch die unterschiedlichen Seilarten in ihren Vor- und Nachteilen besser erkennen.

Sollte euer Kletterseil ausgedient haben könnt ihr damit auch kreative DYI Geschenke anfertigen.

Outdoor Friedrichshafen 2016

Aktuell findet in Friedrichshafen am Bodensee wieder eine der wichtigsten Leitmessen für den Outdoorbereich und damit auch für den Kletter und Boulderbereich statt. Neben zahlreichen Neuheiten präsentieren die wichtigsten Labels dort auch Ihre Produktpalette für die kommenden Jahren. Unsere ersten Eindrück gibt es in einer kleinen Gallery.

Neues Equipment für Kletterer auf der Outdoor 2016

In den kommenden Tage geht die größte Outdoormesse in Friedrichshafen wieder los und einmal mehr wird dort das neueste Equipment vorgestellt. Für die Kletter- und Bouldersportler gibt es einmal mehr Weltpremieren auf der Messe:

Black Diamond mit Autotuber und Kletterseilen

Ausrüster Black Diamond wird auf der Messe erstmals seinen neue Autotuber vorstellen. Mit dem ATC-Pilot bringt Black Diamond erstmals ein Sicherungsgerät in dieser Kategorie auf den Markt.

Das ATC Pilot ist ergonomisch geformt, ermöglicht ein leichtgängiges Ausgeben vom Seil und unterstützt einen geradlinigen Seilverlauf am Gerät beim Ablassen. Es ist dank der mechanischen Konstruktion selbstblockierend, die Hand des Sichernden muss immer am Seil unterhalb des Sicherungsgeräts bleiben.

Darüberhinaus bringt Black Diamond mit dem Zone einen neuen Sportklettergurt auf den Markt und vereint maximalen Fokus und geringstes Gewicht.

Als weiteres Highlight wird Black Diamond erstmals eigene Kletterseile auf der Messe vorstellen und damit in die Seilproduktion einsteigen. Zum Start gibt es vier Durchmesser: 7.8, 9.2, 9.6 und 9.9. Dabei ist das Seil mit 9.9mm ein guter Begleiter für Workout und fast jedes Klettergebiet und jeden Tag.

Edelrid mit neuem Balance-Crashpad und neuem Halbseil

Das neue Crashpad soll sein Potential vor allem auf unebenen Absprungflächen ausspielen können. Dank des innovativen Unterbaus aus Styroporkügelchen, gleicht das Balance Crashpad nahezu jede Unebenheit im Gelände aus und bietet damit ein deutlich höheres Maß an Sicherheit.

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Neben dem Crashpad bringt Edelrid das Halbseil Skimmer Pro Dry 7,1 mm auf den Markt. Es ist das weltweit dünnste Halbseil – mit nur 7 mm ist man definitiv an der Grenze des machbaren angelangt.

La Sportiva mit neuem Kletterschuh Kataki

Für den ambitionierten Klettersportler bringt der italienische Ausrüster La Sportiva sein neues Modell Kataki auf den Markt

Wild Country mit neuem Halbautomaten Revo

Der Revo ist der erste bidirektionale Halbautomat von Wild Country. Der Revo hat das Ziel insbesondere im puncto Sicherheit zu punkten. Da das Gerät in beide Richtungen blockiert ist ein falsches Einhängen des Seils praktisch nicht mehr möglich.

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Wird werden uns auf der Messe umschauen und sicherlich noch das ein oder andere Highlight für euch entdecken!

Gewinnspiel – Salewa Fotocontest Juni / Juli 2016

Monatlich veranstaltet der Outdoor Shop bergzeit.de einen Fotocontest, der mit einem Preis im Wert von über 500€ dotiert ist. Der aktuelle Bergzeit Fotocontest unter dem Motto „Natur Träume“ startete am 15.06.2016 und endet am 14.07.2016. Die Teilnehmer sollen dabei Fotos ihrer Lieblings Schlaf- und Zeltplätze unter freiem Himmel hochladen. Zu gewinnen gibt es den Micro 800 Schlafsack und das Alpine Hut IV Zelt von Salewa im Wert von 680€.

  • Salewa Micro 800 Schlafsack: Der Schlafsack hält durch die feuchtigkeitsunempfindliche Kunstfaserfüllung bis zu einer Temperatur von 7°C warm. Eine Isolationsabdeckleiste im Bereich des Reißverschlusses schütz vor eindringender Kälte. Der Schlafsack kann auch als Decke verwendet werden und ist gut waschbar.
  • Salewa Alpne Hut IV Zelt: Dieses Campingzelt bietet genügend Platz für 4 Personen. Es ist gut verarbeitet. Zudem besticht es durch seine Robustheit  und Zuverlässigkeit. Durch eine Doppelwand Konstruktion ist eine gute Belüftung sichergestellt. Der Polyamid Ripstop Boden hat eine 5.000 mm Wassersäule.

Das Mitmachen ist in wenigen Steps erledigt:
–    Link: https://www.bergzeit.de/magazin/fotocontest/salewa-zelt-schlafsack/
–    Klicke auf “Teilnehmen”
–    Datei auswählen, eine Beschreibung hinzufügen und abschicken
–    Bitte nur Bilder hochladen, die zum Motto passen
–    Sammle möglichst viele Likes und Shares auf Facebook für dein Bild
–    Unter den 30 meist gevoteten Bildern ermittelt die Bergzeit Jury den Gewinner

Im Test der Kletterucksack TRAD 35 von Ortovox

Auf der Suche nach einem passenden Rucksack für unsere Outdooraktivtäten haben wir uns für den TRAD 35 von Ortovox entschieden. Mit 35 Liter ist er der ideale Rucksack für längere Bergsportaktivitäten wie Klettersteige, alpine Kletterrouten oder auch Tageswanderungen und bietet genügend Platz für die entsprechende Ausrüstung.

Sicherheit und Gewicht im Fokus

Optimiert ist der Trad vor allem auf Eines – auf ein möglichst leichtes Gewicht. Mit rund 850 Gramm gehört der Rucksack schon so zu einem der leichtesten Modellen für diesen Einsatzbereich – wer noch die letzten Gramm auf der Tour aus dem Trad herauskitzeln will der kann den Aluminiumrahmen herausnehmen oder den Hüftgurt komplett abnehmen – so können die letzten Gramm optimiert werden.

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Neben dem Aspekt des Gewichtes legt der Rucksack vor allem auf Sicherheitsfeatures großen Wert. Im Rucksack ist das Rettungssystem SAR 1 von Recco implementiert. Bis dato kennt man das System primär aus dem Wintersportbereich um Vermisste und Verschüttetete in Lawinen zu finden. Das neue SAR 1 System erweitert den Einsatzbereich und ermöglicht das Auffinden von Personen auch über Suchgeräte an Hubschraubern. Mit dem neuen System können ca. 1 Quadratkilometer in 3-5 Minuten abgesucht werden. Mit dem neuen Einsatzbereich werden die Reflektoren auch in immer mehr Outdoorprodukten für den Sommer – wie Rucksäcken, Klettergurten etc. verbaut.  Ortovox ist einer der ersten Anbieter die diese Reflektoren in ihre Produkte integrieren. Neben den Reflektoren hat der Rucksack kleinere weitere Sicherheitsfeatures wie bspw. die Abbildung der Notfallsignale und eine Pfeife am Verschluss des Brustgurtes.

Der Rucksack ist eng geschnitten und hat einem umlaufenden Reißverschluss, dadurch wird ein optimaler Zugang zum Rucksack gewährleistet und man kommt sehr schnell an das notwendige Equipment auch wenn es unten im Rucksack verstaut ist. Für den Bergsport sind die wichtigen Befestigungsmöglichkeiten für Seil, Eisgeräte etc gegeben.

Für den Komfort beim Tragen auch von höheren Gewichten sorgt das Tragesystem High Flex Contact Back System mit dem optional entfernbarem Aluminiumrahmen. Der abnehmbare, leicht gepolsterte Hüftgurt sorgt für eine gute Verteilung des Gewichtes auf den ganzen Körper. Darüberhinaus sorgt die Vorbereitung für ein Trinksystem für die wichtige Versorgung mit Wasser auf Touren. Überzeugend ist auch die Deckelöffnung die man auf Touren auch gut einhändig bedienen kann.

Unser Fazit

Der TRAD überzeugt bei langen Touren wirklich durch einen sehr hohen Tragekomfort, darüber hinaus ist der Rucksack auch sehr hochwertig verarbeitet. Besonders gut und extrem praktisch ist der umlaufende Reißverschluss – bis dato hatte ich das bei einem 35 Liter Rucksack noct nicht gehabt, aber dieser hat bisher sehr gute Dienste erwiesen.

Der TRAD ist in zwei Farbvarianten – blau und grün erhältlich und liegt preislich zwischen 130 und 150 Euro.