Crashpads und Boudermatten – kompakt die wichtigsten Informationen

Eine Bouldermatte ist ein besonders Gadget für Kletterer die ohne jegliche Sicherung klettern und darf auf keinen Fall in der Ausrüstung fehlen. Kletterer die ohne Sicherung klettern werden Boulderer genannt. Die Bouldermatte wird auch Crashpad genannt, was ihren Nutzen mehr verdeutlicht. Die Bouldermatte ist eine weiche bis harte Matte, die sehr dick gepolstert ist. Bei einem möglichen Sturz von einem Felsen wird man so, wenn man denn auf dieser Matte landet, vor Verletzungen geschützt. Des Weiteren ist diese Matte meist sehr leicht zu transportieren da sie faltbar und mit Transportgurten versehen ist. Crashpads müssen verschiedene Standards erfüllen. So muss jedes Crashpad zum Beispiel aus mehreren Schichten bestehen, wobei die oberste besonders hart sein muss, damit das Durchdringen auf den Boden und jegliche Verletzungen verhindert werden. Die unteren Schichten müssen hingegen weich sein, damit die Aufprallgeschwindigkeit kleiner gemacht wird und der Sturz für den Boulderer nicht ganz so schmerzhaft ist.

Typen von verschiedenen Crashpads

Es gibt sehr viele unterschiedliche Marken und dazu auch noch unterschiedliche Qualitäten der Crashpads. Es ist wichtig, dass man vor dem Kauf eines Crashpads überlegt welche Marke es sein soll und vor allem welcher Typ es sein soll.
Jedes Crashpad kann man bequem falten und mit einem Rucksackriemen an den Rucksack anbringen. Die Faltstelle ist bei jedem Crashpad so eingearbeitet, dass diese Stelle keinen Schwachpunkt für den Boulderer darstellt. Das heißt, die Faltstellen sind genau im 45 Grad Winkel in das Material eingeschnitten und vermeiden so jegliche Verletzungen auf Grund einer Faltstelle. Die Typen der Matten unterscheiden sich zum Beispiel in der Art wie man sie zusammenfaltet oder wie sie aufgebaut sind. Es gibt Modelle die zwei und auch Modelle die drei Schichten besitzen. Andere Crashpads haben zum Beispiel die Möglichkeit, dass man Sachen in ihnen verstauen kann, was für den Transport sehr günstig ist. Crashpads mit einem Flap Verschluss (das ist eine breite Lasche) haben diesen nützlichen Vorteil für Boulderer.
Je nach dem wie erfahren man in diesem Sport ist, sollte man abwägen welche Art von Matte die Beste wäre. So ist zum Beispiel eine Matte mit drei Schichten, die mit härterem Schaumstoff ausgestattet ist, viel besser für unebene Flächen als zweischichtige Modelle. Die Unebenheiten können von Pads mit nur zwei Schichten nicht richtig ausgeglichen werden und lassen das Verletzungsrisiko deutlich steigen. Sind die Unebenheiten allerdings nicht so stark ausgeprägt, so kann man sich auch auf zweischichtige Modelle verlassen. Sie sind ebenfalls gut gepolstert und bieten eine gute Sicherheit für jeden Boulderer.
Dennoch sollte man sich vor jedem Kauf auch noch überlegen, wie groß die Matte sein soll. Eine große Crashpad Matte bietet sicherlich mehr Landefläche, ist dennoch viel schwerer zu transportieren. Bei steilen Aufstiegen sind die sperrigen, großen Matten dann nicht mehr so sicher, wie sie eigentlich sein sollten, da sie auch zum Hindernis werden könnten. Das nächste wirklich wichtige Kriterium bei einem Kauf einer Bouldermatte stellt der Härtegrad da. Wichtig ist, dass dies abhängig vom Gewicht des Boulderer gemacht werden muss. Ein schwerer Boulderer wird einen viel härteren Aufprall haben als einen leichter. Deshalb sollte eine Bouldermatte für einen Boulderer mit hohem Gewicht immer härter sein. Je mehr Gewicht der Kletterer ohne Sicherungsmaßnahmen hat, desto härter sollte auch die Matte sein. Des Weiteren sollten die Matten für leichte Boulderer dennoch nicht zu weich sein, weil man bedenken muss, dass die Unebenheiten des Bodens damit auch noch ausgeglichen werden müssen.

Crashpads für Einsteiger
Für Einsteiger sollte man generell eher Crashpads empfehlen, die noch nicht für waghalsigsten Stunts und Stürze geeignet sind. Hier reichen vollkommen Crashpads mit nur zwei Schichten aus, da jeder Boulderer am Anfang nicht sofort die waghalsigsten Berge beklettern wird. Des Weiteren sollte jeder Einsteiger erst einmal üben und sehen ob dieser Sport wirklich was für einen ist. Zweischichtige Modelle sind also eher was für Einsteiger. Sie sind außerdem auch noch billiger als die Bouldermatten für Profis. Zudem sind sie leichter zu transportieren, da sie meist viel leichter sind als andere Crashpads. Wer gerade mit dem bouldern angefangen hat, der sollte wirklich aufpassen, bei seinen ersten Kletterausflügen.

Crashpads für Profis
Die Modelle für die Profis sind selbstverständlich schon einmal in den meisten Fällen in drei Schichten erhältlich. Bei Profiboulderen muss ein wirklich optimaler Schutz vor dem Aufprall geliefert werden, da es sonst zu sehr großen Verletzungen kommen kann. Boulderer die ihren Sport schon sehr lange ausüben, trauen sich auch mit der Zeit viel mehr zu und werden auch mutiger in ihren Kletteraktionen. Des Weiteren sind die Matten für Profis auch um einiges größer. Der Transport von den Matten ist dadurch zwar schwieriger, doch Profis können wahrscheinlich besser damit umgehen als nicht so erfahrene Boulderer.

Füllmaterialien der Crashpads
Wie bereits erwähnt beweisen Bouldermatten einen besonders guten Schutz gegen einen Sturz aus zwei bis drei Metern. Sie müssen dabei besonders robust sein. Bouldermatten bestehen zum größten Teil aus Schaumstoff der verschiedene Konsistenzen hat. Der Schaumstoff in den unteren Schichten ist hierbei besonders weich um die Geschwindigkeit des Aufprall zu minimieren und um Unebenheiten auszugleichen. Oberhalb der Matte ist es dann etwas härter. Vor dem Kauf sollte man die äußere Fläche der Matten auf ihre Festigkeit testen. Einige Modelle sind nämlich ziemlich rutschig und dies ist nicht besonders von Vorteil wenn es denn mal regnen sollte.

Pflege
Die Pflege der Crashpads ist denkbar einfach. Sie müssen einfach nur nach jeder Nutzung gereinigt werden. Dennoch sollten regelmäßige Kontrollen durchgeführt werden, ob die Matte an manchen Stellen Risse aufweist oder irgendwo beschädigt ist. Sollte die Matte von Sturz zu Sturz weicher werden, sollte sie in keinem Fall mehr benutzt werden.

Verschiedene Marken von Bouldermatten
Natürlich gibt es bei den verschiedenen Marken von Crashpads auch einige preisliche sowie qualitative Unterschiede. Ein gutes Modell einer bekannten Firma ist zum Beispiel das Mammut Crashiano Pad. Mammut ist für seine gute Auswahl an Outdoor Produkten bekannt. Die dreilagige Schaumstoffmatte ist besonders für Profis geeignet. Weitere bekannte Marken wie DMM oder Ocun stellen ebenfalls gute Bouldermatten für Anfänger und erfahrene Bouldermatten her. Auf die Produkte von Moon Climbing kann man sich ebenfalls verlassen. Der Hersteller ist bekannt für die sehr guten Produkte im Bereich des Kletterns.

Zlagboard Trainingsboard – Neue Reize im Training setzen

Trainingsboards gibt es viele – schöne, billige, hässliche aus Holz oder anderen Materialien. Das Prinzip war bis jetzt immer gleich. Einen komplett neuen Weg will das Zlagboard von Vertial Life aus Südtirol gehen – elegantes Design gepaart mit innovativer App.

Das Zlagboard ermöglicht es mit der passenden App (für iOS und Android) eine sehr effiziente und genau Trainingssteuerung für Boulderer und Kletterer. Über einen cleveren Mechanismus werden Board und App miteinander verbunden, so dass die App automatisch die Zeiten messen kann in denen der Athlet am Board hängt und trainiert und wann der Druck nachlässt. Durch diesen einfachen, aber sehr geschickten und patentierten Mechanismus wird es erstmals möglich ohne eigenes zutun Trainingsessions nahezu automatisiert zu tracken und auszuwerten.

Neben freien Einheiten ist es dabei auch möglich Trainingsessions von Topathleten nachzuahmen und sich an den Plänen der weltbesten Kletterer zu orientieren.

Abgerundet wird das Angebot durch eine Social Media Komponenten mit deren Hilfe man sich mit anderen Athleten messen und vergleichen kann. Durch diesen zusätzlichen Anreiz wird das Training noch spannender und man kann sich einfach mit Freunden messen.

Sowohl die App als auch das Trainingsboard sind optisch ein wahres Highlight und machen sich sicherlich gut in jeder Bude.

Den ersten Preis hat Vertical-Life hat mit dem Zlagboard auf der Outdoor mit dem OutDoor Industry Award 2014 gewonnen und war damit eines der Highlight für Kletterer auf der Outdoor.

Wer sich das neue Teil gleich bestellen muss sich noch ein wenig gedulden – ab September werden die erste Vorbestellungen auf der Website Zlagboard.com angenommen – auf dass im Winter im Keller fleißig für den Sommer 2015 trainiert werden kann.