Bouldern im Odenwald

Der Odenwald ist das Kletter- und Bouldermekka für alle Outdoor Sportler in der Metropolregion Rhein-Main. Der Odenwald erstreckt sich von Heidelberg im Süden bis  Darmstadt im Norden. [quote_colored name=”” icon_quote=”no”]Bis vor ein paar Jahren war das Bouldern im Odenwald ein Tipp für Insider und die Spots noch relativ geheim. In der Zwischenzeit ist aber auch im Odenwald eine richtige Boulderszene entstanden  mit vielen bekannten Spots indem immer mehr Routen erschlossen werden.[/quote_colored]

Je nach Gusto hat man im Odenwald die Qual der Wahl zwischen Sandstein im Süden und hartem Granit im nördlicheren Teil.
Zu den bekanntesten Boulderspots im Odenwald zählen:

Felsenmeer

Das Felsenmeer zählt sicherlich zu den Highlights für Boulderer im Odenwald. In Summe stehen Boulderern im  Felsenmeer knapp 180 Routen in den Schwierigkeitsgraden zwischen 2a bis 7c+. zur Verfügungen. Der Großteil der Routen liegt im mittleren Schwierigkeitsbereich aber auch für Cracks und Einsteiger gibt es einen interessante Routenauswahl. Zu den bekanntesten Blöcken dürfte der Bremsklotz zählen.

Das Felsenmeer ist relativ bekannt bei Boulderern, aber auch bei Kletterern und Wanderern – richtig einsame Spots findet man hier nur relativ selten.

Die Blöcke bestehen aus Melaquarzdiorit, ein Hartgestein das Granit sehr ähnlich ist. Dadurch sind die Felsblöcke sehr scharfkantig und es empfiehlt sich ausreichend Tape mitzunehmen.

Frankenstein

Der Frankenstein ist ein kleines aber feines Bouldergebiet direkt vor den Toren von Darmstadt. In Summe stehen am Frankenstein rund 30 Routen zur Verfügung die eine relativ breite Schwierigkeitsrange zwischen 3a bis 7b+ abdecken.

Verfehlen kann man das Bouldergebiet kaum – man folgt einfach den Beschilderungen zur Burg Frankenstein – direkt an der östlichen Burgmauer befinden sich die ersten zwei Felsen, nämlich die Burgfelsen. Durch die vorhandenen Schwierigkeitsbereiche sind die Blöcke sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschritten genau richtig.

Durch die Lage und die kurzen Routen ist der Spot auch ideal geeignet für die eine oder andere Feierabendrunde. Kurze Anfahrt, kurzer Zustieg und nette Routen laden dazu ein.
Hohenstein

Der Hohenstein Boulderspot im Lautertal eignet sich insbesondere für Familien und Einsteiger. In Summe stehen hier rund vier Blöcke zum Bouldern zur Verfügung. Die Routenauswahl ist zwar mit knapp 15 Routen durchaus überschaubar dennoch lohnt der Hohenstein für einen Besuch. Bei der Parkplatz Wahl sollte man die Augen offen halten und nur auf ausgewiesenen Parkplätzen parken. Gebouldert und geklettert wird hier an Quarzitgestein.

Lützelbach

Im Gebiet  Lützelbach gibt es Routen in fast allen Schwierigkeitsbereichen. Bis zu den harten Graden 8a+ können sich hier die Boulderer austoben. Insgesamt 10 Blöcke mit knapp 40 Routen stehen in Lützelbach zur Verfügung. Die meisten Boulderprobleme finden sich im mittleren Schwierigkeitsbereich wieder.
Riesenstein

Das Bouldergebiet Riesenstein liegt direkt am Heidelberger Schloss im südlicheren Teil des Odenwaldes. Auch hier laden vor allem ein kurzer Zustieg zum Klettern und Bouldern nach Feierabend ein. Das Gebiet ist ein kombiniertes Gebiet indem sowohl Kletterenthusiasten als auch Boulderlieberhaber die passende Herausforderung haben. Die Routen hier sind primär etwas für fortgeschrittene Boulderer da die Routen durchaus überhängen und herausfordernd sind.  Gebouldert wir hier an Sandstein, die Blöcke haben eine maximale Höhe von 8m.

Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen hat man auch genügend Ausweichquartiere in Form von Kletter- und Boulderhallen in der Region. In Darmstadt findet man im DAV Kletterzentrum oder im Studio Bloc die passenden Herausforderungen bei schlechtem Wetter, etwas weiter im Süden wartet das Hardmoves in Bensheim für Boulder- und Kletterfans und schließlich in Heidelberg das Boulderhaus.

Als Boulderführer eignet sich primär der  Führer Odenwald en Bloc der aktuell aber vergriffen ist. Ansonsten kann man sich mit dem Odenwald Kletterführer zumindest halbwegs zurecht finden.